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Helft dem Regenwald

“Mein Traum ist es in einer Welt zu leben, die im Einklang mit der Natur ist. Zukünftigen Generationen sauberes Wasser und reine Luft zu hinterlassen. Nur zu verbrauchen was wir benötigen und dies zehnfach zurückzugeben. Konsum zu begraben und auf eine nachhaltige Art und Weise zu leben. Den Rest meines Lebens an die wunderbare Welt der Natur zu denken ohne mich fragen zu müssen wie lange diese Schönheit noch anhalten wird.” ~ Raul Nieto

Itapoa arbeitet seit 1989 daran, das Abholzen von Wald zu verhindern und gleichzeitig gerodetes Land aufzuforsten und neue Waldstücke zu schaffen. Neben den Bemühungen zur Wiederaufforstung, die darauf abzielen die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt zu erhalten, ist das Ziel von Itapoa, die ortsansässigen Siedler über die Gefahren der Abholzung aufzuklären. Das Training, Kakao anzubauen, gibt den Anwohnern eine alternative Einkommensquelle zum Verkauf von Holz oder Land, was den entgültigen Verlust dieser Resourcen bedeutet und die Bauern dazu zwingt, auf Dauer ihre Gemeinde und Heimat zu verlassen. Wir unterstützen unsere Nachbarn, einen Teil ihres Landes mit einheimischen Pflanzen wiederaufzuforsten, die wir im Projekt aus gesammelten Samen aufziehen. Die Baumschule ist eine anhaltende Arbeit, die wir mit der Hilfe von vielen engagierten Freiwilligen im Stande sind weiterzuführen. Einige der auf diese Weise in der Gegend gepflanzten Bäüme helfen somit, fast ausgestorbene Baumarten wieder in der Gegend ansässig zu machen.

Itapoa Reserve ist ein Regenwald Forschungs- und Schutzprojekt im Nordwesten Ecuadors. Es befindet sich in der Chocó-Region welche sich von Kolumbien bis in den Norden Ecuadors und vom Pazifik bis an die Anden zieht – eine der schönsten Gegenden der Welt. Die Tumbes-Chocó-Magdalena-Ragion ist eine der 34 Hotspots (heißen Punkte) für Biodiversität in der Welt. Ein Hotspot ist eine Region die mehr als 1500 endemische Gefäßpflanzen beheimatet und mehr als 70% ihrer ursprünglichen Vegetation verloren hat (eine endemische Art oder Familie ist eine welche sich in einem beschränkten Gebiet entwickelt hat – eine einzigartige Art, die man nur an diesem Ort findet).

Im Chocó wurden bis heute mehr als 11000 Arten, davon 2700 endemische, aufgelistet. Auch die Fauna ist ausgesprochen artenreich. Bis heute wurden 285 Säugetierarten (110 endemische), 890 Vogelarten (110 endemische), 327 Reptilienarten (98 endemische), 203 Amphibienarten (30 endemisch) und 251 Frischwasserfischarten (115 endemisch) identifiziert. Dies ist wahrlich ein Gebiet voll einzigartigen und vielfältigen Pflanzen- und Tierlebens.

Itapoa hat selbst 138 Hektar Urwald inmitten des Chocó-Regenwaldes und ein kleineres Stück Land bei Puerto Quito mit dem Quartier des Projekts, einem Botanischen Garten mit mehr als 400 Arten von Blumen, Tropischen Früchten, Orchideen und Palmen sowie etwa 81000m² mit Wald.

Wir schützen den Urwald, den wir haben, und kaufen zusätzlichen Wald um ihn zu erhalten. Wir sprechen mit dem Menschen über die Wichtigkeit des Waldes und seine Zukunft. Wir schaffen biologische Korridore mit einheimischen Pflanzenarten in der Hoffnung, sie werden die Zeit überdauern.

Wir trainieren und bilden außerdem interessierte Personen und zukünftige Biologen aus, die aus aller Welt zu uns kommen, um als Freiwillige zu arbeiten. Wir möchten, dass jeder Einzelne die gleiche Passion fühlt den Regenwald zu erhalten wie wir und versuchen zu helfen wo wir nur können.

Der Gründer von Itapoa, Raul Nieto, hält zusätzlich Vorträge in den USA und Europa über die Zukunft des Regenwaldes und mit dem Schwerpunkt auf die Vielfalt der Region und die Zerstörung der letzten 40 Jahre aufgrund eines Gesetzes das neue Siedler verpflichtete 50% des Waldes zu roden. Die Chocó-Region wurde seit den 70er Jahren von Holzfirmen ausgebeutet, da der tropische Regenwald eine beeindruckende Anzahl von Baumarten hat, die aufgrund verschiedener Eigenschaften für Bretter, Holzskulpturen, Sperrholz, Balken, Harz für Gummi und heutzutage Touristensouvenirs genutzt werden.

Heute rottet das Roden von Regenwald weiterhin tausende Pflanzen- und Tierarten aus die dort lebten. Ursprünglich wurde der Wald nur des Holzes wegen gerodet jedoch verschwindet er heute noch schneller da riesige Flächen für den Anbau von Palmöl Monokulturen abgeholzt werden um Biodiesel (NECRO DIESEL) zu produzieren und fossile Brennstoffe zu ersetzen. BIODIESEL und die Idee fossile Brennstoffe mit nachwachsenden Rohstoffen zu ersetzen, ist ein Todesurteil für die letzten Regenwälder und der Grund, warum nur noch 5% tropischen Feuchtwaldes in Ecuador verbleiben.

Wo ist der Vorteil Fossile durch Nachwachsende Brennstoffe zu ersetzen?

Keiner. Biodiesel und speziell Palmölplantagen für die Biodieselproduktion verdrängen nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt der Region sondern bedrohen die Kohlendioxidaufnahme, Sauerstoffproduktion und Wasserspeicherung des ursprünglichen Ökosystems die für den Planeten notwendig sind.

Zum Vergleich:
- Ein Hektar Wald beherbergt etwa 2500 Bäume und andere Pflanzen (neben den Tieren die dort leben)
- Ein Hektar Palmölplantage hat lediglich 157 Palmen
- Ein Hektar hauptsächlich breitblättriger Regenwaldbäume kann über ein tausend TONNEN Kohlendioxid im Jahr speichern und produziert Tonnen an Sauerstoff. Jeder Baum kann alle 50 Jahre Wasser im Wert von 46000$ und nebenbei Nahrung für die Tierwelt produzieren. Zusätzlich besteht die Chance weiterhin Pflanzen mit Heilwirkung zu entdecken die weltweit Menschen helfen könnten.
- Ein Hektar Palmölplantage absorbiert weniger als 10% Kohlendioxid und produziert weniger als 10% Sauerstoff verglichen mit natürlichem Regenwald. Die Palmölplantagen für Biodiesel verschmutzen das Grundwasser, zehrt jegliche Nährstoffe aus dem Boden und zerstört innerhalb von 50 Jahren jegliche Art natürlichen Lebens. Die Monokulturen rauben den Waldbewohnern ihr Land und entlassen durch den Kahlschlag Millionen von Tonnen an Kohlendioxid in die Atmosphäre.

Der einzige Vorteil der Palmölplantagen ist GELD für kurzsichtige Personen, die wissen, dass die Reserven der fossilen Brennstoffe zu Ende gehen und einen schnellen Weg suchen Geschäfte auf die Kosten der Allgemeinheit zu machen.

Was kann man tun?

Schon das gemütliche Lesen dieses Artikels während Sie unseren Kaffee oder unsere Schokolade genießen hilft. Aber Sie können noch mehr tun, wenn Sie möchten!

- Erzählen Sie Leuten was mit dem Regenwald passiert.
- Verzichten Sie auf den Kauf von Palmölprodukten wie gewöhnliche Shampoos, Seife, Kosmetikartikel, Kochöl oder BIODIESEL. Es gibt super Alternativen wenn man sich erkundigt.
- Kaufen Sie unsere „Schokolade zum Schutz des Regenwaldes“ oder unseren Kaffee.
- Lesen Sie über die Chocó-Region und informieren Sie sich. Kaufen Sie unser Buch für sich selbst oder als Geschenk. Mit jedem Buch gehen 4€ an Itapoa und unterstützen uns.
- Helfen sie mit Spenden wie Geld, Campingausrüstung, Naturkunde oder Wissenschaftlichen Büchern usw...
- Besuchen Sie unser Projekt in Puerto Quito für ein zweitägiges Lernerlebnis
- Arbeiten Sie als Freiwilliger in einer der 10 Regionen mit der weltweit größten Biodiversität. Seien Sie Teil einer anhaltenden Erfahrung in einem Paradies voller Vögel, Säugetiere, Pflanzen, Wasserfälle... Kämpfen Sie mit uns gegen die Zerstörung des Regenwaldes!

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